Ein Film über einen Film

WESERLUST HOTEL wird ein Film über einen Film: Wir sehen hinter die Kulissen des Spielfilms „All inclusive“, der diesen Sommer in Bremen gedreht wird. Bei diesem Film geht es um die Umsetzung von Inklusion: Neben professionellen Schauspielern werden besondere/behinderte Schauspieler die Haupt- und Nebenrollen übernehmen; auch alle anderen Gewerke wie Kamera, Kostüm und Ausstattung werden nicht nur von besonderen Menschen begleitet, sie arbeiten mit. Wir werden sehen, wie sie manchmal anders denken, anders an Probleme herangehen. Sie nehmen uns mit in ihre Welt und führen uns an unseren Tellerrand – manchmal auch darüber hinaus.

Handlung des Spielfilms, über dessen Herstellung wir den Film machen

Seit Jahrzehnten hat Rosa das „Hotel Weserlust“ geführt. Es liegt direkt an der Weser, mit einem Blick auf den Werder und eine kleine Fähre, die dorthin führt. Rosa ist inzwischen Ende 70. Sie hat einen erwachsenen Sohn, Ricky. Er ist behindert, führt aber ein ziemlich selbstständiges Leben. Früher lebte er hier bei ihr in Bremen, heute wohnt er auf Norderney, hat aber noch Freunde von früher in der Stadt. „Plötzlich und unerwartet“ stirbt Rosa an einem Herzinfarkt. Die neue Situation wird das Leben in dem Hotel völlig verändern, aber wie, weiß in diesem Moment noch niemand.

Protagonisten

Die Zuschauer von WESERLUST HOTEL werden von zwei Protagonisten durch den Film geführt:

Kevin Alamsyah Einer ist Kevin Alamsyah. Er ist besonderer/behinderter Schauspieler im Nebenberuf und hat bereits in vielen Produktionen des Blaumeier Ateliers, einem Bremer Projekt zur künstlerischen Arbeit mit behinderten Menschen, mitgespielt. In dem Spielfilm „All inclusive“ ist er Ricky, der Erbe des Hotels Weserlust, und es ist eine seiner ersten Aufgaben, eine neue Köchin für das Restaurant finden zu müssen.

Hannelore SporlederBritta, die Köchin, verzehrt sich nach Ricky. Im richtigen Leben heißt sie Hannelore (Hanne) Sporleder. Sie ist überwiegend freundlich, kann aber auch sehr skeptische sein. Sie wird dann im WESERLUST HOTEL gemeinsam mit Kevin die Zuschauer an die Hand nehmen und sie durch den Film führen.

Produktion

Die Machart eines Spielfilms mit professionellen Schauspielern ist hinlänglich bekannt. Wenn besondere/behinderte Schauspieler dabei sind, bedarf es einer besonderen Vorbereitung und Durchsetzung: Arbeitsabläufe, Proben und Drehzeiten müssen auf die besonderen Bedingungen der Schauspieler angepasst werden. Darüber hinaus braucht es mehr Zeit, ein größeres Filmteam und speziell ausgebildete Personen, um so ein inklusives Projekt umzusetzen.

WESERLUST HOTEL ist ein Filmprojekt von PINGUIN STUDIOS Eike Besuden Filmproduktion GmbH. Eike Besuden, der Regisseur und Produzent von WESERLUST HOTEL, hat mehr als ein Dutzend kürzere und längere Filme mit besonderen/behinderten Schauspielern hergestellt. Sein Spielfilm „Verrückt nach Paris“ erregte bundesweites Aufsehen und wurde auf viele nationale und internationale Filmfestivals eingeladen.

WESERLUST HOTEL ist ein Experiment, dass viel Energie, Kreativität und deine Unterstützung benötigt. Wenn es gelingt, wird der Kinofilm auch ein ungewöhnliches Stück Unterhaltung.